Mittwoch, Oktober 11, 2006

Amerika ist... anders

Wie versprochen gibt's ein paar Bilder von meinem USA-Trip. Allerdings keine postkartenkompatiblen Landschaftsaufnahmen (die folgen noch), sondern Zeugnisse darüber, dass die Leute in den Vereinigten Staaten (und ich irgendwie auch) schon ein bisschen komisch drauf sind.
Tag 1, New York: Daniel will den beeindruckenden Times Square mit seinen haushohen Leuchtreklamen fotografieren. Allerdings stellt sich ihm plötzlich ein lokalpatriotischer Exibitionist in den Weg -- zur Freude aller umstehenden weiblichen Touristen. Daniel muss später wieder kommen. Tag 3, New York: Der Irak-Krieg ist in vollem Gange. Auch in einer Kneipe im Herzen Manhattans findet man ihn. Zumindest in Form einer Hot-Sauce-Flasche mit dem bezeichnenden Namen "Saddam Insane". Wer's nicht übersetzen kann, hier die Kurzfassung: "Achtung, scharf! Selbst Saddams komplettes biologisches Waffenarsenal verbreitet nicht so viel Schmerz wie diese Soße." Resultat nach einem Test: Mit dem schwachen Zeugs könnte man nicht mal Holland erobern.
Tag 6, Walk of Fame: Heiliger Boden. Daniel steht auf dem Stern von Regie-Legende Steven Spielberg. Direkt daneben ist noch ein Plätzchen frei. Daniel beginnt zu planen.
Tag 8, Six Flags Magic Mountain: Daniel ist auf einem absteigenden Ast. Kurz vor seiner rasenden Verabschiedung in den Abrund knipst er ein letztes Bild. Ob es jemals wieder nach oben geht?
Tag 9, Universal Studios: Daniel muss hilflos mitansehen, wie zwei schick getunte Golf V GTI per Motion Control in die Luft gejagt werden. Verdammte Hollywood-Produzenten!
Tag 10, Los Angeles: Selbst in seinem Urlaub hat Daniel mit Bugs (auf seiner Brust) zu kämpfen. Patches waren machtlos, die Service-Hotline reagierte nicht.
Tag 11, Venice Beach: Sandburgen bauen. Hach, das waren Zeiten. Da Daniel Schaufel und Sandeleimer zuhause vergessen hat, muss er sich an die gut ein Dutzend Profibauer am Strand wenden, die innerhalb einer Stunde eine ganze Burgenkolonie errichtet haben.
Tag 14, Freeway 5 South: Amerikaner sind lässig. Deren Haustiere auch. Wobei Bello hier keine andere Wahl hatte, schließlich war er am Überrollbügel angebunden. Ob Daniel das Beweisbild an hiesige Tierschutzorganisationen schicken sollte?

6 Comments:

At Oktober 11, 2006 3:17 PM, Blogger Jehuty said...

Super Fotos! Finde ich persönlich jetzt sogar spannender als diese Natur-Dinger, die eigentlich jeder schießt. Natürlich bin ich diesen auch nicht abgeneigt. Falls du aber mehr von dieser Art hast: her damit! *g*

Dass es diesen komischen Cowboy aber immer noch gibt..

 
At Oktober 11, 2006 4:54 PM, Anonymous Anonym said...

"Neben" Steven Spielberg?
Warum nicht darüber?

;)

 
At Oktober 11, 2006 5:24 PM, Blogger Social Hazard said...

wieso muss ich jetzt bei dem Exhibitionisten an eien Sketch von Dave Chappelle denken? Great NY Boobs

 
At Oktober 11, 2006 6:19 PM, Anonymous Anonym said...

Ich hab mal ne Tour: LA-SA-LasVegas-Yellowstone-.......+++++Hawaii...

gemacht.
Die zweite Reise ging von Boston bis zu den Keys

Fazit: LA==>Enttäuzschung
Hollywood==> laaaangweilig
Universal Studios==> geil
Hawaii==>schön

Eigentlich lässt sichs in Amerika gut leben. Weil der Durchschnittsbürger seehhr nett ist.

 
At Oktober 11, 2006 6:20 PM, Anonymous Anonym said...

Ich hab mal ne Tour: LA-SA-LasVegas-Yellowstone-.......+++++Hawaii...

gemacht.
Die zweite Reise ging von Boston bis zu den Keys

Fazit: LA==>Enttäuzschung
Hollywood==> laaaangweilig
Universal Studios==> geil
Hawaii==>schön

Eigentlich lässt sichs in Amerika gut leben. Weil der Durchschnittsbürger seehhr nett ist.

Ach ja: Der Naked Cowboy war auch da

 
At Oktober 11, 2006 11:21 PM, Blogger Fabian said...

Der Typ auf Bild 1 ist der Naked Cowboy. Den gab's schon, als ich zum ersten mal in New York war. Das muss 92 oder 93 gewesen sein. Und der Typ altert einfach nicht.

 

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