Sonntag, September 24, 2006

Auf, auf und davon

Nachdem ich es sechs Jahre vor mir hergeschoben habe, erfülle ich mir nun endlich einen kleinen Traum und mache Urlaub in den USA. Die Koffer sind gepackt, der Flug geht morgen um 15:15. Auf dem Programm stehen New York, Los Angeles und San Franzisco -- in 14 Tagen. Mal schauen, ob ich im einen oder anderen Starbucks Café an ein Internet-Terminal komme, um auch während meines Trips zu bloggen. Wenn nicht: Eine gute Zeit und bis in zwei Wochen *winke*.

Donnerstag, September 21, 2006

Autos zum Verlieben

Eigentlich hat "Cars" bei mir schon mal persé gewonnen, weil ein blauer (weiblicher) Porsche mitspielt. Dabei hätte es die Nobelkarosse aus'm Schwabenland gar nicht gebraucht, dass der mittlerweile siebte Pixar-Film ganz vorne mitfährt. Nur diese Firma schafft es, selbst aus Autos mehr Emotionen raus zu holen, wie manch anderen "Animationskünstlern" aus wirklichen Lebewesen (Hallo, "Polarexpress"!) . Gut, hin und wieder wird "Cars" überproportional rührseelig und die Story über einen Egomanen, der das Leben und Lieben kennenlernt, ist älter als der erste VW, aber was soll's? Der Film erreicht genau das, was er will: unterhalten. Und das schafft er blendend, vor allem wegen der wieder mal extrem toll gelungenen Charaktere. Allein schon Luigi, der italienische Mechaniker und Ferrari-Fan... zum Brüllen!

So zeitlos

Hm, merkwürdig, wie wenig Zeit man im Urlaub hat. Man besucht Freunde, die man schon lange nicht mehr gesehen hat, lässt sich mal wieder bei seiner Familie blicken, erledigt immer wieder verschobene Angelegenheiten mit seiner Bank, der Versicherung und diversen Ämtern... da bleibt keine Zeit mehr, um zu bloggen. Während der Arbeit hat man ja noch Ausreden, warum man nicht bloggt. "Ja ich muss noch... ähm... Artikel schreiben... und so." Ist, glaub' ich, wie mit Rentnern. Die haben in ihrer arbeitslosen Phase irgendwie auch nie Zeit.

Donnerstag, September 14, 2006

Nein! Doch! Nein! Doch!

Tja, so sah es bis eben auf meinem Bildschirm aus. Ich wollte meinen "World of WarCraft"-Account kündigen. Doch plötzlich tauchte die Unentschlossenheit in Form eines Engelchens und eines Teufelchens auf meinen Schultern auf.

"Du hast seit dem 30. Juli nicht mehr gespielt. Denke an das viele Geld, das du stattdessen in DVDs investieren könntest. Oder in einen neuen Heiligenschein für mich."
"Ach, hör nicht auf diesen Wicht. Bald kommt die Erweiterung Burning Crusade heraus. Dann gibt es noch mehr zum Leveln, Sammeln, Erkunden... und süchtig werden."
"Ja, die Sucht. Es gibt noch so viel andere Sachen zu tun. Mehr Sport, mit Kumpels in die Kneipe gehen... Guild Wars."
"Ach, vergiss doch das Stümper-PvP-Spiel. Denk lieber an den epischen Kampf zwischen Horde und Allianz, an die märchenhaften Umgebungen und an..."

Ja! Ist ja gut! Ich habe auf "Abbrechen" gedrückt. Verdammt!

Mittwoch, September 13, 2006

Geschmacksverirrung

Hach, Schupfnudeln mit Sauerkraut und Schäufele... großartig. Als Schwabe könnte ich das wohl jeden Tag esssen. Vorhin ist's mir allerdings kurzfristig vergangen. Und zwar, als ich nach einem langen Arbeitstag bei mir zuhause das Treppenhaus betrat. Offenbar hat irgendjemand genau dieses Gericht gekocht. Im Flur roch das aber wie eine perverse Mischung aus Katzenpisse und gebrauchten Soldatenstrümpfen -- echt krass! Ich glaub', ich klingele einfach mal, und frage nach, ob beim Kochen vielleicht irgendetwas schief gelaufen ist. Möglicherweise haben die geschätzten Nachbarn ja doch Soldatenstrümpfe in Katzen... wahh!!! Diese Bilder in meinem Kopf...

Dienstag, September 12, 2006

Mannomann, Mr. Mann!

Mir kommt's so vor, als ob ich jedes Mal, wenn ich hier über einen gerade gesehenen Kinofilm schreibe, nicht viele gute Worte daran lassen kann. Aber mal ehrlich: Michael Manns "Miami Vice" lässt einem auch nicht viel, das man positiv hervor heben könnte. Ich habe selten derart oberflächliche Hauptfiguren gesehen. Es ist mir zum Beispiel nicht klar, warum Colin Farrell plötzlich seinen Job auf's Spiel setzt, nur um mit der Braut seines Feindes ins Bett zu steigen. Hätte man ihn vorher auch schon als großer Frauenheld gesehen, ok. Der kurze Flirt mit der Barkeeperin am Anfang hat's auf jeden Fall nicht rausgerissen. Und dass Farrell und Jamie Foxx in dem Film gute Kollegen sein sollen, kommt ebenfalls kaum rüber. Sie fahren zwar ständig zusammen in Luxusschlitten, telefonieren und ballern hin und wieder gemeinsam, aber sonst... Ok, ich hab keine Witze im Stil eines "Leathal Weapon" erwartet, aber so unterkühlt will ich die beiden einfach nicht mögen. Last but not least: Die "Action", wenn man die fünf Minuten Action überhaupt so bezeichnen kann. Das ist ein Cop-Thriller, das ist "Miami Vice"! Da will ich Verfolgungsjagden, Explosionen, Schießereien. Naja, dreimal hat's geknallt und die finale Ballerei war auch cool, aber da war ich schon fast eingeschlafen. Und das alles von einem Regisseur, der charakterstarke Thriller wie "Collateral", grandios inszenierte Actionstreifen wie "Heat" und schauspielerisch perfekte Dramen wie "The Insider" gedreht hat...

Montag, September 11, 2006

Verloren.

Ok, ich geb's zu: Heute ist für mich Jahresbeginn. LOST geht in die zweite Runde. Irgendwie nervig, von so einer Fernsehserie abhängig zu sein... Dabei geht das ja noch. Immerhin ist LOST verdammt gut gemacht und kommt auch nur einmal die Woche. Das kann man von so einem Krampf wie Verliebt in Berlin ja nicht gerade behaupten.
Oh, Verzeihung: Die Werbung ist gerade zu Ende...

Samstag, September 09, 2006

Überschriftenwahnsinn

Es ist in der Tat sehr schwierig, ja quasi unmöglich, die damalige, fast schon zweifelhaft kultige BILD-Überschrift »Wir sind Papst!« zu toppen -- beziehungsweise in negativer Hinsicht zu toppen.
Die Münchner tz hat es heute allerdings geschafft: »Jetzt sind wir Bayern Papst!« prangert in riesigen Lettern auf Seite 1.
Dazu sage ich nur: Oh, mein Gott!

Freitag, September 08, 2006

Planlos trotz Plan

Bin gerade dabei, meinen viertägigen Zwischenstopp in New York zu planen, den ich während meines USA-Trips in drei Wochen angehen möchte. Wo liegt das Hotel? Wie komme ich am besten zum Time Square, dem Empire State Building und dem Ex-World-Trade-Center? Beim ersten Blick auf den New Yorker U-Bahn-Plan ist mir allerdings die Kinnlade runtergeklappt. Ok, die Stadt ist (un)wesentlich größer als München, spricht trotzdem etwas dagegen, eine etwas übersichtlichere Übersicht zu gestalten?

Donnerstag, September 07, 2006

Argh. Grummel.

*Notiz an mich selbst*

Wenn man ein nicht näher genanntes, aber lang ersehntes Spiel testet, das vor lauter Bugs keine 15 Minuten am Stück stabil läuft: dringend einen Beißring besorgen. Das hilft den Büromöbeln, der PC-Peripherie... und dem Zimmerkollegen.

*Notiz Ende*

Dienstag, September 05, 2006

Abwesenheitspflicht

Fies. Nach einer Woche Urlaub und akuter Abwesenheit dank der GameStar Clan-Liga-Finals in Hamburg konnte ich mich insgesamt sieben Arbeitstage lang nicht gegen die Attacken der leitenden Redakteure Schwerdtel und Schmidt wehren. Im Klartext: Während ich mich nicht in meinem Büro befand, haben die beiden klammheimlich gleich eine Preview- und vier Test-Versionen diverser Spiele auf meinem Schreibtisch verteilt -- natürlich schön sortiert und mit Grinse-PostIts versehen. Na, denen werd' ich's heimzahlen. Nur wie?

Montag, September 04, 2006

Eine Bootsfahrt, die ist lustig...

Touristenfalle hin oder her, wenn man zum ersten Mal in Hamburg ist, muss einfach eine Hafenrundfahrt gemacht werden. Eine Stunde für zehn Euro ist zwar etwas happig, dafür wurden wir aber mit solchen Ausblicken belohnt. Tipp: Abends fahren.

Der Mississippi-Raddampfer ist wohl ein wenig vom Kurs abgekommen. Auf Zuruf hat er sich aber schnellstens aus dem Staub gemacht.
Der Michl, das Hamburger Wahrzeichen mit einem schnuckeligen Segelschiff davor. Da möchte man fast Matrose werden... aber nur fast.
Jetzt weiß ich auch, was die Pia nach ihrem Praktikum bei der GameStar angefangen hat. Jaja Frau Dettmer, es kommt alles raus.

Samstag, September 02, 2006

Tuffig absteigen

Hotels sind irgendwie alle gleich. Das dachte ich bis gestern. Im Hamburger 25 Hours Hotel habe ich diesen Grundsatz allerdings bereits vergessen, als ich noch im Taxi auf dem dazugehörigen Parkplatz stand. Das fünfstöckige Gebäude wird nämlich von einer etwa zehn Meter hohen Leuchtreklame verziert -- in rosa! Das Foyer: Ein pinker Mix aus Spiegeln, IKEA-Möbeln und pseudo-moderner Beleuchtung. Wüsste ich es nicht besser, würde ich glauben, mich in einer Modeagentur für junge Frauen zu befinden. Die Zimmer sind ähnlich... stylisch. Dicke weiße Fäden als Vorhänge, ein Mini-Fernseher im Retro-Look und sämtliche Möbel mit abgerundeten Ecken. Eigentlich ganz cool, peinlich sind nur die Blicke der verwirrten Taxifahrer, wenn man zum "Fünfundzwanzig-Stunden-Hotel" gefahren werden will. Zumal in diversen Internet-Foren erzählt wird, dass das Etablissement insbesondere bei Schwulen und Lesben äußerst beliebt sei. Bei der tuffigen Atmosphäre kein Wunder...

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