Montag, Juni 28, 2010

Unfaire Welt

Ich finde es doof und ungerecht, dass mir als Balkon-Besitzer echtes Grillen verweigert wird, die Nachbarn im Erdgeschoss aber getrost den gesamten Häuserblock räuchern dürfen.
Und weil wir gerade bei unfair sind: Manchmal tut es ganz gut, dass die Welt ein bisschen böse ist...

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Donnerstag, Juni 24, 2010

Double-Kill

Also, ich bin ja wirklich nicht schadenfroh. Lästern ist normalerweise auch nicht so meins. Das sorgt schnell für böses Blut. Und entwickelt sich mit fast hundertprozentiger Sicherheit zum Boomerang. Eine Ausnahme von der Regel genehmige ich mir jetzt aber dennoch.

Frankreich raus? Italien raus?

Muahahahaaaaaaa!!!!

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Dienstag, Juni 22, 2010

Im All hört dich niemand essen

Der Spielehersteller Iceberg Interactive hat uns heute den "Space Shuttle Mission Simulator" zugeschickt. Mit im Paket: schockgefrorene Pfirsiche, wie man sie offenbar als Astronaut zu futtern bekommt. Die blassgelben Trockenfrüchte sehen allerdings nicht nur so aus wie der Sprühschaum, mit dem man Fenster isoliert, sie haben auch diesselbe Konsistenz. Vermutlich gehen die Pfirsiche derart im Magen auf, dass man auf der ISS eine ganze Woche überleben kann, ohne essen und/oder aufs Klo gehen zu müssen.

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Montag, Juni 21, 2010

Point & Lost

Warum nicht? Besser als Ubisofts Actionspiel von 2008 wäre ein Point&Click-Adventure mit dem Look des grandiosen "Indiana Jones and the Fate of Atlantis" allemal. Nur leider entsprang dieses Bild lediglich der Idee eines sehr kreativen Fans.

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Samstag, Juni 19, 2010

Xtra hot

Vor ein paar Tagen habe ich mit einem Kumpel über's Kochen philosophiert und darüber, dass wir beide gern scharf essen. Zumindest bis zu einem gewissen Grad. Denn wenn der Geschmack von zu viel Schärfe erschlagen wird, ist es dann doch zu viel des Guten. Wohl dosiert und vor allem in den passenden Gerichten eingesetzt, gehört die leicht brennende Zunge aber zum Essen dazu wie die Schürze zum Koch.
Eben jener Kumpel brachte tags darauf diese Dinger mit. Sehen aus wie Minipaprikas, sind aber spezielle Chili-Schoten, deren Name mir gerade entfallen ist. "Vorsicht, die sind recht... feurig", sagte er mit breitem Grinsen. "Kann ja so wild nicht sein", entgegne ich.

Berühmte letzte Worte.

Die Woknudeln, die ich mit Garnelen, Zuckerschoten, Zwiebeln und eben diesen kleinen Teufeln zubereitet habe, wären wohl auch für Chuck Norris zu heftig gewesen. Geschmeckt hat's trotzdem, obwohl meine Nase dauerlief, mein Zwerchfell durchdrehte und sich meine Zunge anfühlte, als werde sie gerade über ein Nagelbett gezogen.

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Freitag, Juni 18, 2010

Antischall

So unwahrscheinlich ist das gar nicht, finde ich.

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Mittwoch, Juni 16, 2010

Berufsoptimist

Ok, noch ist es ein wenig früh, darüber zu philosophieren. Aber könnte es sein, dass die deutsche Nationalelf in diesem Jahr besonders gute Chancen hat, Weltmeister zu werden? Jede, aber auch wirklich absolut jede Favoriten-Mannschaft lieferte bislang nämlich katastrophale bis bestenfalls mäßige Leistungen ab.
Argentinien? Rettete sich gerade so mit einem Tor gegen Nigeria. Frankreich? Habe selten ein langweiligeres 0:0 gesehen. Italien? Konnte mit Ach und Krach eine Niederlage gegen Paraguay verhindern. Und Brasilien? Von einem Rekord-Weltmeister hat man im Kampf gegen den Neuling Nordkorea weit mehr Zauber erwartet.
Nein, ich finde, ich darf zurecht glauben, dass wir zum vierten Mal Weltmeister werden können. Denn das 4:0 gegen Australien war das bisher so schönste wie stärkste Spiel einer Mannschaft bei dieser WM.

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Montag, Juni 14, 2010

Grossman in groß

Man mag von Tom Cruise halten, was man will. Aber seine globe-nominierte Rolle als Les Grossman in Ben Stillers Film-im-Film-Komödie "Tropic Thunder" ist schlicht brillant. Umso cooler, dass man in Hollywood derzeit darüber nachdenkt, dem Produzenten-Ekel einen eigenen Film zu spendieren.

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Samstag, Juni 12, 2010

Meister Cameron

Ich musste kürzlich herzlich lachen, als es hieß, Hollywood-Gigant James Cameron würde BP bei der Schließung des Öl-Lecks im Golf von Mexiko unterstützen, weil er durch seine Tauch-Dokus sowie den Dreh von "Titanic" ja so viel Erfahrung mit der Tiefsee habe. Einige Wochen zuvor hatte er nämlich erwähnt, "Avatar 2" würde viel von Pandoras Ozeanen zeigen. Ich sehe einen Zusammenhang.

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Freitag, Juni 11, 2010

Törööö

Die WM läuft gerade mal eine Stunde, und schon gehen mir diese Tröten total auf den Zeiger. Im Stadion von Johannesburg wurden laut Angaben des Kommentators 110 Dezibel gemessen, was in etwa der Lautstärke eines Metal-Konzerts entspricht. Nur klingt Letzteres einfach um Längen besser...

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Donnerstag, Juni 10, 2010

Verzögerung

Wenn Nachrichtensprecher (in Köln) eine Live-Schaltung mit ihren Korrespondenten (in Buxtehude) haben, kommt es enorm selten (eigentlich nie) vor, dass die beiden Personen ohne Verzögerung miteinander sprechen können. Oft trennen Frage und Antwort mehrere Sekunden.
Wie kommt so etwas zustande? Ich meine, selbst wenn ich mit meinem Billigtelefon oder über Skype jemanden in Australien anrufe, kann ich mich in Echtzeit und ganz ohne Verzögerung unterhalten. Aber die super-highend-ausgestatteten Fernseh-Sender bekommen genau das auch im Jahr 2010 noch immer nicht auf die Reihe?

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Mittwoch, Juni 09, 2010

Wehleidig

11:40 Uhr. Ich starte meine Mission "Kollegen zum Mittagessen einsammeln". Weins und Gutmann, tief vergraben in ihren Grafikkarten-Benchmarks, maulen zwar erstmal, folgen dann aber kommentarlos; der Hunger treibt an. Ein paar Büros weiter steht der Kollege Chakhchoukch schon in den Startlöchern. Sein Chef, der Klinge, folgt auf dem Fuß: "Geht's los?". So lobe ich mir das.

Dass man bei einem solch brillanten Wetter auf den Bierbänken im IDG-Innenhof diniert, versteht sich von selbst. Doch so einfach wird die Platzwahl dann doch nicht.
"In der Sonne? Da isses doch viel zu heiß."
"Im Schatten? Da isses doch viel zu kühl."

Keiner sagte, es würde eine leichte Mission werden...

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Montag, Juni 07, 2010

Krieg unter Kollegen

Nicht gestellt, sondern realer Alltag in der GameStar-Redaktion. Für dieses Bild (und einen entsprechenden Artikel nebst Video) wurde ein Spieleklassiker von 1994 aus dem Archiv gekramt, der selbst bei gestandenen Redakteuren auch heute noch derart extreme Emotionen hervor zu rufen vermag. Welcher das wohl sein könnte?

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Samstag, Juni 05, 2010

Das Sysiphos-Rad

Brillanter konnte das Wetter für eine Radtour heute nicht sein. 23 Grad, wolkenlos, eine sanfte Brise im Gesicht. Der lang gehegte Plan, mal ins Outlet-Center von G-Star zu fahren, konnte endlich in die Tat umgesetzt werden. Ach, die Firma hat ihren Sitz in Garching? Naja, das Kaff liegt zwar hinter der Allianz Arena ganz im Münchner Norden, aber es sollte ja ohnehin eine etwas üppigere Tour werden. 45 Radminuten später und mit 200 Euro weniger auf der Kreditkarte ging es auf den Nachhauseweg.

Dachte ich zumindest.

Anruf vom Kollegen Klinge, wie's denn mit Spontangrillen aussähe? Ja klar, sag ich, ohnehin schon enorm hungrig -- und weite meine Route aus: Aldi (Fleisch & Krautsalat), Bäcker (Baguette), Heikos Domizil (Lerchenau), natürlich auch nicht gerade stadtnah. Diverse Fleisch- und Salatberge später ging es nach Hause.

Dachte ich zumindest.

Mist, ich muss noch einkaufen. Die Dinge, die man vorher beim Spontan-Umweg ebenso spontan vergessen hatte. Oh, Waschmittel, Küchenrollen und Duschgel sind ja aus. Und die Blu-ray von "Gamer" wollte ich auch noch holen. Aber ach, wenn man bei 23 Grad, wolkenlosem Himmel und einer sanften Brise im Gesicht insgesamt 65 Kilometer radelt (von Google Maps errechnet), dann ... *keuch* ... geht das doch ... *schnauf* ... wie von selbst.

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Donnerstag, Juni 03, 2010

Nebenberuflich

Ah, herrlich. Das nenne ich kreative Werbung:

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Dienstag, Juni 01, 2010

Bettgeschichten

Es musste damals vor fünf Jahren sehr schnell gehen, die Sache mit dem Bett. Eine neue Wohnung, kurzfristiger Umzug, da hat man nicht viel Zeit, großartig wählerisch zu sein. Also wurde es ein 100-Euro-Bett, inklusive Lattenrost und Matratze wohlgemerkt. Möbelstücke in diesem Preissegment haben allerdings die blöde Angewohnheit, alsbald in Sachen Qualität und Komfort nachzulassen, was sich in diesem Fall hauptsächlich durch lautstarkes Knarzen und Quietschen äußerte (einen lieben Gruß an meine Nachbarn). Also fasste ich kürzlich den Entschluss, mir ein neues Bett zuzulegen, diesmal jedoch ein vernünftiges. Eines dessen Anschaffung sich lohnt und das nicht gleich wieder nach wenigen Jahren ersetzt werden muss. Diesem Anspruch gerecht zu werden, kostete jedoch eine Menge Zeit und das Abklappern von gefühlt drei Dutzend Möbelhäusern in und um München. Als ich schließlich eins gefunden hatte, war die Freude entsprechend groß. Endlich vernünftig und ruhig schlafen. Dann erreichte mich folgende Nachricht: "Lieferzeit: etwa vier Wochen." Sind wir hier etwa in der DDR? Oder wird das Bett von chinesischen Kindern irgendwo am anderen Ende der Welt zusammengehämmert? Macht gefälligst hinne, verdammt!

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