Mittwoch, September 30, 2009

Geek-Stuff

Kochen, Computerspiele und irre sein -- also drei meiner größten Hobbies -- lassen sich dank einer Webseite wunderbar kombinieren.
Was es alles auf ThinkGeek gibt, geht definitiv auf keine grüne Kuhhaut. Cool/durchgeknallt ist das Zeug aber allemal.

PS: Danke an Steve, der mich darauf aufmerksam gemacht hat. Oder nein, besser kein Dank. Wegen ihm glüht nun nämlich meine Kreditkarte.

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Montag, September 28, 2009

Oktoberfest-Koller

Da ich mich nach drei Wiesn-Maß definitiv außerstande sehe, auch nur ansatzweise intellektuelles oder intelligentes Zeug von mir zu geben, lasse ich an dieser Stelle einfach Bilder sprechen.

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Sonntag, September 27, 2009

Weggeblasen

Selten hatte ich ein so wohliges Gefühl der Nostalgie in der Brust als beim ersten Start der Neuauflage von "Bubble Bobble". Dieses Kleinod der Spielegeschichte (das ich seinerzeit auf dem NES besaß) gibt es seit kurzem als Download für Xbox Live Arcade -- dezent aufgehübscht, in Sachen Spieldesign jedoch komplett unangetastet. Gottseidank, denn Bubs und Bobs so niedliches wie hochmotivierendes Hüpfabenteuer durch 99 immer kniffliger werdende 2D-Levels ist zeitlos und gehört auch nach 23 Jahren (in der Branche eine Ewigkeit) noch zu den besten Koop-Titeln aller Zeiten.

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Samstag, September 26, 2009

Kabellos

Hat jemand einen guten Tipp für robuste, aber günstige Kopfhörer? Ich lege zwar viel Wert darauf, dass Musik gut klingt, aber bei meinem Talent, Kabel so regelmäßig wie endgültig zu zerstören, bin ich nicht scharf darauf, ständig so viel Geld hinlegen zu müssen (Stichwort iPod-Kopfhörer).

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Donnerstag, September 24, 2009

Reflexion eines 1-Tag-Trips

- Düsseldorfs Innenstadt besteht weitgehend aus Kneipen und exotischen Restaurants.
- Alt-Bier schmeckt noch beschissener als Kölsch.
- Caritas-Werberinnen in der Fußgängerzone versuchen neuerdings die ganz raffinierte Schiene: "Wie alt bist du?" - "Öhm. 27." - "Oh, schaust aber jünger aus."
- Die Taxifahrer in Düsseldorf sind ein ganzes Stück rabiater unterwegs als ihre Münchner Kollegen. Auch eine Kunst.
- 350 Euro Umbuchungsgebühr zu verlangen, wenn das Flugticket "nur" 230 gekostet hat, schafft nur die Lufthansa.
- Buffet-Futter auf Entwickler-Events besteht immer aus denselben Nahrungs-Bausteinen -- vom Räucherlachs mit Sahnerettich als Vorspeise bis zur Mousse au Chocolat und der roten Grütze beim Nachtisch.
- Bruce Shelley ist ein unglaublich netter und gesprächiger Typ. Trotz oder vielleicht gerade weil seine Ensemble Studios nicht mehr existieren.
- Schwarze Toblerone (also die mit zartbittrer Schokolade) scheint es irgendwie nur an Flughäfen zu geben.

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Dienstag, September 22, 2009

Ihr Name?

Ich stimme dafür, Intelligenztests für Online-Rollenspiele einzuführen. Dann dürften bescheuerte Avatar-Namen wie diese Kandiaten hier weit weniger auftauchen, als das (in dem Fall ganz besonders in "Aion") der Fall ist.

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Montag, September 21, 2009

Farbenfroh

Ampelkoalition. Darunter kann man sich ja noch was vorstellen. Rot, gelb, grün. Aber wie viele Deutsche wissen aus dem Stehgreif, aus welchen Farben die jamaikanische Flagge besteht? Diese exotische Bezeichnung für eine mögliche Regierung ging heute morgen über die Nachrichten-Ticker. Wie wäre es denn zur Abwechslung damit, die Konstellationen so zu nennen, dass sie jeder versteht; in dem Fall Union, FDP und Grüne? Zumal es besonders bizarr wird, wenn man in News so etwas lesen muss wie "Jürgen Trittin lehnt Jamaika ab".

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Sonntag, September 20, 2009

Der Familientyp


Das unfassbar komische Paradebeispiel dafür, dass man "Familiy Guy" definitv nur in der englischen Originalfassung anschauen sollte. Der Will-Smith-Sprecher für Peter Griffin im Deutschen ist ohnehin grenzwertig fehlbesetzt.

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Donnerstag, September 17, 2009

Stalker

Super: Nahezu jeden Tag bekomme ich von eifrigen Lesern Bilder zugeschickt, die sie auf der Gamescom geschossen haben. Davon ist eins komischer als das andere.
Bleibt zudem die Frage, wohin die Hand des Lesers verschwindet...
Achievement unlocked: dummes Gesicht. Liegt sicher am Kölsch.
Dieses Bild bedarf einer Erklärung: Fabian hat in monatelanger Arbeit unser dreitägiges Standprogramm zusammengestellt, organisiert und moderiert. Sein Problem: Er hatte keine Uhr, musste also ständig auf sein Handy gucken, um im Terminplan zu bleiben. Aus diesem Grund lieh er sich meine Armbanduhr, die er am Samstagabend -- gleich nach dem letzten Programmpunkt -- in diesem zelebralen Moment an mich zurück gab.

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Mittwoch, September 16, 2009

Flame-Wars

Als Spieleredakteur und (Mit-)Betreiber eines der größten Branchen-Portale Europas bekommt man in Foren ja einiges zu lesen; häufig Negatives. Das liegt in der Natur der Sache, schließlich ist es im anonymen Internet sehr viel leichter als im wahren Leben zu kritisieren. Dass es dabei immer wieder schwarze Schafe gibt, die durch Polemik, Killer-Phrasen und Beleidigungen negativ auffallen, daran habe ich mich nach fünf Jahren mittlerweile gewöhnt. Das hält mich jedoch nicht davon ab, ein besonders "schönes" Beispiel mal hier aufzuführen.

Das Thema: Making Games Talents, unsere höchst erfolgreiche Jobsucher-Börse, findet (nach Veranstaltungen in Leipzig und Frankfurt) demnächst in unserem Verlagsgebäude in München statt. Unten aufgeführter User sieht jedoch nicht ein, "an den Arsch der Welt zu reisen", um ein Vorstellungsgespräch zu führen. Zwei weitere User antworteten darauf, was er denn erwarte und dass man durchaus etwas Flexibilität beweisen müsse, wenn man auf der Suche nach einem (Traum-)Job sei. Wie recht die beiden haben, war dem Burschen egal. Seine (von mir unformatierte und unkorrigierte) Antwort:

"Erzähl mir nix von Flexibilität, hab schon genug im Ausland zu tun gehabt und unter anderem auch studiert, hab nur keinen Bock für jeden scheiß fast bis ins Ausland zu fahren und bevor ich mir wieder irgendeinen weiteren dünschiss anhören muss, ich spreche 5 sprachen, davon 3 fließend und 2 gut und wenn ich mir dieses Drecksland angucke habe ich auch gar keinen Bock hier zu arbeiten, erst recht nicht wenn man für seine Chancen erst 100€ ausgeben muss um nach Bayern zu fahren oder 2 Tage hintereinander die Gamescom besuchen muss um was mitzukriegen. Wer bist du eigentlich dass du so viel Ahnung von der Branche hast?"


Dazu fällt mir nur eines ein: Derartige Phrasen sind definitiv keine Grundlage für eine gesittete Diskussion, egal in welcher der fünf Sprachen. Möge er darauf hoffen, dass der Job, der cooler ist als alle anderen, irgendwann vom Himmel und ihm direkt in den Schoß fallen möge. Amen!

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Dienstag, September 15, 2009

Mini-Filme


Der Mann hat so recht!

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Sonntag, September 13, 2009

Inglourious Basterds

Quentin Tarantino muss sich seit "Pulp Fiction" an seinem eigenen Erfolg messen. Ein Dilemma -- einerseits mit einem oscar-gekrönten Geniestreich in die Filmgeschichte eingegangen zu sein, aber andererseits die Bürde auf den Schultern tragen zu müssen, den zu überbieten. Bislang ist Tarantino das nicht gelungen, auch wenn bis auf "Death Proof" keiner seiner Filme missglückt ist. "Jackie Brown"? Großartig geschrieben und besetzt. "Kill Bill"? Stilsicher und cool. Und nun also "Inglourious Basterds", Tarantinos Interpretation des Zweiten Weltkrieges, des Nazi-Regimes und dessen Untergangs.
Wenn auch verspätet habe ich mir den Film nun angeschaut -- und ich bin äußerst angetan. Alles, was Tarantino ausmacht, steckt in "Inglourious Basterds": eine stimmige Inszenierung, schrullige Charaktere, explizite Gewalt, auf den Punkt geschriebene Dialoge. Ein besonderes Herausstellungsmerkmal ist die fantastische Schauspielerriege. Vor allem Christoph Waltz, der in Cannes mit der goldenen Palme ausgezeichnet wurde, beeindruckt als ebenso eloquenter wie bedrohlicher SS-Kundschafter Hans Landa. Auch seine deutschen Kollegen Daniel Brühl und August Diehl liefern eindrucksvolle Leistungen ab. Selbst Til Schweiger überzeugt als wortkarger, knallharter Ex-SSler. Besonders viel schmunzeln musste ich über Brad Pitt, der wegen seines Overactings und des (zumindest in der englischen Originalfassung) überzogenen amerikanischen Akzents jede Szene dominiert.
Wie schon bei "Kill Bill" untermalt Tarantino auch "Inglourious Basterds" beinahe vollständig mit der Musik des legendären Western-Komponisten Ennio Morricone. Selbst die fantastisch geschriebenen ersten Minuten des Films könnten fast 1:1 aus Sergio Leones Italo-Klassiker "Zwei glorreiche Halunken" stammen. Film-Puristen und Blockbuster-Gucker werden das zwar befremdlich finden. Der Stil, den Tarantino zu Beginn seiner Geschichte einführt und zweieinhalb Stunden gekonnt aufrecht erhält, zeigt aber dessen innige Liebe zum Medium und ist ein Fest für Kenner.
Kurzum: Mit "Inglourious Basterds" hat Quentin Tarantino zu alter Größe zurück gefunden. Zwar kommt auch sein sechstes Werk nicht an "Pulp Fiction" heran, dafür bietet es alles, was Fans erwarten. Vor allem wegen der knackigen Dialoge sollten sich aber auch diejenigen ins Kino wagen, die bislang einen Bogen um die Filme des extravaganten Regisseurs gemacht haben. Gibt 4 von 5 Danis.

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Freitag, September 11, 2009

Hilfloser Musiker

Welche Daseinsberechtigung Stechmücken haben, war mir ja noch nie so ganz klar. Wenn man jedoch verbissen an einem "Rock Band"-Song schrammelt und aus dem Augenwinkel beobachtet, wie gerade hinterlistige Blutsaug-Angriffe versucht werden, erreicht der Krieg Mensch vs. Mücke ein neues Level.

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Dienstag, September 08, 2009

Zeitlos

Ein Speicherstand, der einem verrät, dass man bereits 23 Stunden und 4 Minuten mit einem Spiel verbracht hat, besagtes Programm aber erst seit vier Tagen auf der Platte verweilt, sagt mir zwei Dinge:
a) irgendwie muss ich total irre sein
b) das Spiel ist großartig geworden

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Sonntag, September 06, 2009

Wahlweise mit Bier

Mag vielleicht ein wenig übertrieben formuliert sein, aber ist es nicht ein unglücklicher Zufall, dass die Bundestagswahl am 27. September zur selben Zeit statt findet wie das größte Massenbesäufnis der Welt? Dann wenn sich über sechs Millionen Menschen mit ebenso vielen Wiesn-Maß wegballern? Hm, vielleicht erklärt das ja die stets merkwürdigen Wahlergebnisse in Bayern...

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Donnerstag, September 03, 2009

Raum für Notizen

Sorry. Keine Zeit für Blog-Einträge. Muss "Resident Evil 5" testen. Und "Need for Speed: Shift". Achja, "Risen" steht auch noch an.

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