Montag, Mai 30, 2011

Kontaktfreude

Schöne Idee für eine Hochzeitsfeier: Auf den Plätzen der Gäste werden je acht, bunt gemischte Karten aus zahllosen Quartett-Sets ausgelegt. Die Aufgabe ist es, mit den anderen Gästen ins Gespräch zu kommen, um seine eigenen Quartetts sukzessive zu komplettieren. Als Belohnung winken ausgeloste Preise. Allerdings scheint der Kollege Schmidt eine ganz raffinierte Vorgehensweise zu verfolgen. Woher er all die Karten hat, ist mir ein Rätsel...

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Freitag, Mai 27, 2011

Facebook-Rückschau #3

Freitag, 27. Mai: "Chuck Norris ist für "The Expendables 2" im Gespräch. Wenn das klappt: pure awesomeness!"

Donnerstag, 26. Mai: "freie Tage fangen komisch an, wenn man um 6 Uhr von Tauben auf dem Balkon geweckt wird. Naja, Carpe Diem..."

Dienstag, 24. Mai: "Irgendwie bin ich gerade ganz froh, kein Vegetarier zu sein..."

Dienstag, 24. Mai: "Jetlags nach Flügen gen Osten gehören abgeschafft."

Sonntag, 22. Mai: "Sprach-Training der besonderen Art. Nach vier Tagen USA fange ich sogar an, in englisch zu träumen. Aber so bleibt mir wenigstens die schlechte Synchro erspart."

Samstag, 21. Mai: "Also gerade diese Party hatte ich mir irgendwie... anders vorgestellt. Grade gesehen am Santa Monica Pier."
Freitag, 20. Mai: "So lässt sich's arbeiten. Wobei ich gerade ernsthaft überlege, in den Pool zu hüpfen, statt an dem Artikel zu arbeiten. Chef, du hast das hier nicht gelesen..."

Freitag, 20. Mai: "Wenn ich eines an den USA liebe (und das ist nicht viel, sorry Obama), dann sind es die Riesenportionen selbst beim Frühstück."
Freitag, 20. Mai: "...friert gerade in Santa Monica, während es in München über 20 Grad hat. Verkehrte Welt."

Dienstag, 17. Mai: "Kollege Weins lieferte gerade mein Quote of the Day: 'Endlich bist du mal die Säge, nicht der Baum.'"

Dienstag, 17. Mai: "Ärgerlich, wenn man die Videospiel-Szene seines Lebens hingelegt, aber im Eifer des Gefechts auf die falsche Taste zum Aufnehmen drückt."

Sonntag, 15. Mai: "'Ja hallo, Daniel Matschijewsky mein Name. Ich möchte gern für heute Abend um 19:30 Uhr einen Tisch für zwei Personen bestellen.' - 'Ist in Ordnung. Aber... äh... darf ich 'Daniel' schreiben?'"

Samstag, 14. Mai: "Lame-Lena. Wo ist die Spritzigkeit, die Natürlichkeit vom letzten Jahr abgeblieben?"

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Donnerstag, Mai 26, 2011

Gegensätzlich

Einfach wundervoll, wenn das Wort "negativ" derart positive Gefühle hervor zu rufen vermag. Nothing more to say.

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Sonntag, Mai 22, 2011

Fluch der Karibik 4

Seien wir mal ehrlich: Ungeachtet des gigantischen Erfolgs der beiden Fortsetzungen hätte "Fluch der Karibik" ein filmisches Unikat bleiben sollen. "Dead Man's Chest" und "At World's End" waren vergleichsweise seelenlos, unkreativ und viel zu verschwurbelt. Kein Wunder, schließlich mussten sich Ted Elliot und Terry Rossio innerhalb kurzer Zeit gleich zwei Drehbücher aus den Rippen schneiden. Für "On Stranger Tides", den vierten Teil der Piraten-Saga, hatten die beiden nun mehr Zeit. Gebracht hat es nichts.

Besonders auffällig: Teil 4 mangelt es an Spritzigkeit und Spektakel. Zwar wurde enormer Aufwand in die Kulissen, Kostüme und Spezialeffekte gesteckt. Wirklich Eindruck schinden kann dieses sündteure Gesamtwerk trotzdem nicht. Die Action geht zwar handwerklich in Ordnung, lässt aber beileibe keine Kinnladen herunterklappen. Große Bilder sucht man in "On Stanger Tides" vergeblich, und das Geld für die teurere 3D-Variante kann man sich getrost sparen. Lediglich Jacks Flucht aus London zu Beginn des Films lässt den berühmten Charme und Witz aufblitzen, den wir an der Serie so lieben. Dagegen kommt das bemüht inszenierte Finale erschreckend unspektakulär daher. Kein Vergleich zum eindrucksvoll in Szene gesetzten Maelstrom in "At World's End", Davy Jones' Riesenkrake in "Dead Man's Chest" oder jedweder anderen Actionszene der Piraten-Reihe.

Schlimmer noch: Was hat das Autoren-Duo nur bei den Figuren verbrochen? Captain Barbossa, fabulös gespielt von Geoffrey Rush, obwohl ständig im Bild, trägt nichts zur Handlung bei. Die Liebesgeschichte zwischen einem jungen Priester und einer Meerjungfrau wirkt ebenfalls fehlplatziert und dient wohl nur als Schmacht-Ersatz für Orlando Bloom und Keira Knightley, die beide fehlen. Auch der Oberbösewicht Blackbeard, von allen als DER gefürchtetste Pirat aller Piraten bezeichnet, wird seiner finsteren Rolle nicht gerecht. Dafür wird ihm sowie seiner an sich spannenden Beziehung zu Töchterchen Angelica (Penelope Cruz) schlicht zu wenig Zeit eingeräumt. Schade um den brillanten Ian McShane, den man viel häufiger auf der großen Leinwand sehen sollte. Nicht zuletzt spielt auch Johnny Depp seine Rolle mittlerweile mit fast langweiliger Routine. Selbst ein Jack Sparrow nutzt sich mit der Zeit ab, wenn man ihn nicht weiterent-wickelt. Diese Chance haben die Autoren Ted und Terry verschenkt.

Was übrig bleibt, ist ein Abenteuerfilm, der zwar klasse aussieht, aber dem es an Seele, Raffinesse und einer vernünftigen Geschichte mangelt, trotz oder vielleicht gerade wegen seiner Überlänge von 140 Minuten. Kein Totalausfall und durchaus unterhaltsam. Aber gemessen an seinem großen Namen eine Enttäuschung.
Gibt von mir 2 von 5 Danis.

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Samstag, Mai 21, 2011

Dekadentes Arbeiten

So lässt sich's arbeiten. Wobei ich gerade ernsthaft überlege, in den Pool zu hüpfen, statt an dem Artikel zu schreiben. Chef, du hast das hier nicht gelesen...

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Mittwoch, Mai 18, 2011

Über den Wolken

Wer das Sprichwort "etwas vergeht wie im Flug" erfunden hat, der gehört erschossen. Denn ich finde nicht, dass Flüge das relative Empfinden von Zeit positiv beeinflussen. Eher im Gegenteil. Vor allem Übersee-Flüge dauern doch gefühlte Ewigkeiten. Ich hab jedenfalls bestimmt wieder alle Mühe morgen, 13 Stunden Reisezeit vernünftig über die Runden zu bringen. So viel lesen, zocken und Filme guggen kann doch kein Mensch. Und schlafen ist bei mir im Flugzeug ebenfalls nicht drin. Argh! Könnte man beamen, wäre alles viel viel einfacher.

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Montag, Mai 16, 2011

Ignorant

Ich wünschte, es gäbe eine Ignore-Liste für's echte Leben. Um Menschen darauf zu setzen, mit denen man nichts mehr zu tun haben möchte, die aber immer und immer wieder Kontakt aufnehmen, obwohl man sie so inständig wie mehrfach darum bat, genau das nicht mehr zu tun. Diese Ignore-Liste würde es vereinfachen, solche Menschen aus dem eigenen Fokus zu rücken, sie zu vergessen, weil sie -- einmal eingetragen -- keinerlei Möglichkeit mehr hätten, in das eigene Leben einzudringen, sei es per Telefon, eMail oder gar die Haustür. Man wäre für diese Person quasi "weg", wie vom Erdboden verschluckt, nicht existent. So eine Funktion darf bitte jemand ganz schnell mal erfinden.

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Sonntag, Mai 15, 2011

Was der Kühlschrank her gibt

Man kann von Jamie Oliver halten, was man will. Doch der englische TV-Koch ist ganz groß darin, normale, geradezu langweilige Zutaten so zu kombinieren, dass daraus raffinierte und ungewöhnliche Gerichte entstehen, die selbst Amateure ohne Probleme hinbekommen. Gut, das trifft nicht auf jedes Oliver-Rezept zu. Aber bei dieser spannenden Mischung aus spanischem Omelette und Fritata ganz bestimmt.Spanische Chorizo-Wurst in Scheiben schneiden und in reichlich Olivenöl scharf anbraten. Gekochte Kartoffelwürfel dazu geben und mit Rosmarin würzen. In der Zwischenzeit drei Eier aufschlagen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Kartoffel-Wurst-Mischung auf einen Teller geben und das Ei in die heiße Pfanne gießen. Anschließend die Wurst und Kartoffeln auf dem Ei verteilen und die Pfanne in einen vorge-heizten Backofen schieben. Bei 250 Grad etwa fünf Minuten backen. Fertig.

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Donnerstag, Mai 12, 2011

Facebook-Rückschau #2

Mit etwas Verspätung (und weil Blogspot Zicken machte) gibt's nun die letzten 14 Tage Matschijewsky-Facebook:

Freitag, 13. Mai: "L'Oréal macht Werbung für ein Deo, das 96 Stunden lang halten soll. Gibt's echt jemanden, der sich vier Tage lang nicht duscht?"

Mittwoch, 11. Mai:
"...pfeift seit gestern Abend laufend Hans Zimmers "He's a Pirate". Das neue "Lego Pirates of the Caribbean" ist aber auch herzallerliebst."

Dienstag, 10. Mai: ""World of Warcraft" soll durch den Release von "Cataclysm" 600.000 User verloren haben. Ach gottchen. Dann sind es ja nur noch 11,4 Millionen. Ich seh' schon die Kolumnen aufploppen: "WoW vor dem Aus?""

Montag, 9. Mai: "...redet sich gerade ein, dass Pistazien gar nicht so kalorienhaltig sind, wie's auf der Packung steht... *knabber*"

Sonntag, 8. Mai: "Verkäufer von Erdbeeren sind ganz groß darin, die verschimmelten Früchte so in der Packung zu kaschieren, dass man sie erst nach dem Kauf sieht."

Samstag, 7. Mai: "Kindergarten-Flohmärkte, die Samstag morgens um halb 9 direkt unter meinem Balkon lostönen, sind eine ganz blöde Erfindung..."

Freitag, 6. Mai: "epic!!! Vor allem Norris' Busch auf der Brust"


Donnerstag, 5. Mai: "Raffiniertes Kantinen-Konzept: Den Boden einer Pizza derart hart backen, dass man beim Durchschneiden mehr Kalorien verbraucht, als man durch das Essen zu sich nimmt."

Montag, 2. Mai: "Zwei Wochen Urlaub = 314 Geschäfts-Mails"

Sonntag, 1. Mai: "Reportage-Kommentare at its best: "Die Fläche entspricht etwa 50.000 Fußballfeldern." Aha, und wie groß ist das jetzt nun?"

Donnerstag, 28. April: "finally reached 60K! Urlaub ist ne feine Sache..."

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Montag, Mai 09, 2011

He is right

Erst beim Kickoff-Meeting, dann beim Mittagessen. Auch wenn's aussieht wie geplant, hat sich unser Hardware-Praktikant Tom stets unabsichtlich rechts neben mich gesetzt. Sagt er. Als Antwort darauf drucke ich mir jetzt ein T-Shirt mit der Aufschrift: "<--- He is not my boyfriend"

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Sonntag, Mai 08, 2011

Was für eine Geschichte

Bei manchen Spielen frage ich mich wirklich, wie bekloppt die Autoren sind. Ob sie ihre bizarren Ideen unabsichtlich oder ganz bewusst ins Programm schreiben. So oder so sorgen Handlungen in Spielen erschreckend oft für unfreiwillige Komik, erhobene Augenbrauen oder schlicht Unverständnis. So wie in diesem Fall. Aus Diskretionsgründen werde ich weder den Titel noch den Entwickler oder Publisher besagten Programms nennen. Vorenthalten will ich euch dieses "grandiose" Stück Autorenkunst dennoch nicht.

Der Auftrag: Einen Gefangenen befreien. Ich kämpfe mich durch den Knast und erreiche den besagten Raum. Eine Zwischensequenz startet, die mir zeigt, dass zwei Wachen vor der Zelle stehen und eine weitere in (!) der Zelle. Ich freue mich darauf, die Waffe zu zücken, die Burschen umzulegen und als Retter in letzter Sekunde dazustehen. Doch plötzlich taucht der Gefangene auf, zückt ein Messer (!!) und schlitzt der Wache in der Zelle die Kehle auf. Dann der Hammer: Ich soll einen Schalter umlegen, um die Gittertür zu öffnen. Ich sehe mich um und finde besagten Hebel direkt neben (!!!) dem Gitter, locker in Reichweite eines jeden freiheitsbedürftigen Häftlings. Ganz plötzlich fühle ich mich überhaupt nicht mehr wie ein Held...

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Freitag, Mai 06, 2011

Medienrummel

Interessant, wie die Medien funktionieren. Und wie sensationsgeil sie sind. Einen Monat lang gab es nichts Spektakuläreres, als Tsunamis und havarierte Atomkraftwerke in Japan zu zeigen. Ach je, schaut mal all die obdachlosen Menschen! Immer und immer wieder. Zumindest so lang bis die nächste Sensation über die Bildschirme flimmert, in dem Fall die Tötung des Terror-Chefs Osama Bin Laden durch amerikanische Navy Seals. Plötzlich hört man nichts mehr aus dem Land der aufgehenden Sonne. Scheint ja offenbar wieder alles im sprichwörtlich grünen Bereich zu sein da drüben. Von wegen. Nur interessiert es keinen mehr. Traurig.

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Mittwoch, Mai 04, 2011

Viral Advertisement

Als ich mich Mitte Januar auf Facebook und hier im Blog geoutet habe, haben sich die Besucherzahlen kurzerhand verdoppelt. Nur um kurz danach wieder auf das vorherige Niveau zurück zu fallen. Hm. Ich muss wohl öfters so einen Hammer bringen.

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