Erfolgsverwöhnt
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Er kam, sah und schrieb... oder so ähnlich
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Wie bescheuert sind manche Leute eigentlich? Nun ist innerhalb von zwei Tagen schon in der fünften deutschen Schule (diesmal im baden-württembergischen Althengstett) ein Amoklauf angedroht worden, weshalb die komplette Schüler- und Lehrerschaft evakuiert und das Gebäude mit Spezialkräften auf Waffen und Sprengstoff durchsucht werden musste. Ist es nicht weit cleverer, sowas während einer Abi-Prüfung zu machen?
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Es gibt diese Dienstreisen, auf denen nichts funktionieren will. Meine gestrige war eine davon. Alles fing mit reichlich Schnee an, weswegen der Shuttle-Bus zum Flughafen Verspätung hatte, ich deshalb quer durch den Münchner Flughafen wetzen musste, nur um in letzter Minute gerade noch einchecken zu dürfen. Kommentar der KLM-Dame, die unter Zeitdruck meinen langen Namen eintippen musste: "Dafür gehören Sie geschlagen!" -- bezeichnend für den überschwänglichen Service dieser (sorry!) Kack-Fluggesellschaft. Auf der Rollbahn musste der Flieger wegen arktischer Minustemperaturen dann erstmal enteist werden -- 45 Minuten Verzug. Genau die dreiviertel Stunde, die ich in Amsterdam benötigt hätte, meinen Anschlussflug zu erwischen, was natürlich nicht zu machen war. Zwei Minuten nachdem ich in Holland angekommen war, startete mein Jet nach England. Drei Stunden Zwangspause also, in der diese (leider teils unscharfen) Bilder entstanden sind.
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Es gibt so Tage, da sinniert man darüber, was man bloggen könnte. Man lässt vergangene Tage revue passieren, klappert Internet-Seiten nach bizarren, skandalösen, witzigen, ja blogbaren Inhalten ab, philosophiert über Filme, Spiele oder den Sinn des Lebens. Manchmal will einem jedoch nichts, aber auch gar nichts einfallen. Heute etwa.
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"Daniel, dein Flug am Montag geht, nun... früh."
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"Ein Quantum Trost" ist kein guter Bond-Film. Im Grunde ist "Ein Quantum Trost" überhaupt kein Bond-Film. Harte Worte? Allerdings! Der mittlerweile 22. Ableger der berühmten Agenten-Serie lässt trotz aller in "Casino Royale" modernisierter und nun konsequent ausgebauter Elemente alles vermissen, was James Bond ausmacht (oder ausgemacht hat). Zwar hüpft 007 auch in diesem Film von einer Location zur nächsten -- die Sets in Spanien, Russland oder Bolivien hätten angesichts des Gezeigten aber sonstwo gedreht werden können. Nur die (gelungene) Sequenz während einer Oper-Aufführung auf der Bregenzer Seebühne lässt die einst bond-typische Exotik aufkommen.
Die Schwächen gehen bei der Geschichte weiter: Der Bösewicht Dominic Greene, obwohl überzeugend von Mathieu Amalric ("München") gespielt, wirkt anders als sein Vorgänger LeChiffre überhaupt nicht böse, und seine Quantum-Organisation, die irgendwo im Hintergrund die Fäden spinnt, erzeugt kein Gefühl von Bedrohung. Außerdem haben die Drehbuchautoren (unter anderem der oscar-gekrönte "L.A. Crash"-Schreiber und -Regisseur Paul Haggis) zwar den CIA-Agent Felix Leiter sowie den Verräter Mathis aus "Casino Royal" zurück gebracht, aber beide zu unwichtigen Statisten degradiert -- warum sind sie dann überhaupt dabei?Labels: Filme
"Transporter" war auf seine bizarr-französische Art ein äußerst gelungener Actionfilm, Teil 2 hingegen einfach nur überdreht und unkomisch. Entsprechend gering waren meine Erwartungen an den nunmehr dritten Teil der von Luc Besson ("Das fünfte Element") produzierten Serie. Wahrscheinlich war das ausschlaggebend, dass ich "Transporter 3" gar nicht sooo schlecht fand. Der Regisseur Olivier Megaton hat die Comic-Action des Vorgängers durch fast bourne-mäßig geschnittene und brachial inszenierte Prügel- und Verfolgungsjagd-Szenen ersetzt, die weitgehend ohne CGI-Effekte auskommen -- allein deshalb wirkt "Transporter 3" bodenständiger und realistischer. Zudem bekommt der Hauptdarsteller Jason Statham ("Crank") nun endlich mal einen gefährlichen Gegenspieler, gemimt vom großartigen Robert Knepper alias Theodore "T-Bag" Bagwell aus der Knast-Serie "Prison Break". Gut, nach Logik sucht man in "Transporter 3" ebenso vergeblich wie nach Spannung oder gar einer wendungsreichen Geschichte. Als unterhaltsamer No-Brainer taugt der Film aber allemal -- nicht unbedingt im Kino, dafür aber bei einem launigen DVD-Abend mit reichlich Bier. Gibt von mir 3 von 5 Danis.Labels: Filme
Das Ziel ist erreicht. Ich habe das Gewicht des Teufels. Was kommt als nächstes? Die Erfindung der Zeitmaschine vielleicht? Aliens entdecken? Oder der Weltfrieden? Hm. Ich fange lieber mit einem kleineren Ziel an: das Halten des Gewichts. Über Weihnachten. Wobei... der Weltfrieden dürfte einfacher zu erreichen sein.Labels: Persönliches
Etwas spät, zugegeben, aber besser als nie: meine Kritik zu "Eagle Eye". Eines vorneweg: Wer in dem vom Altmeister Steven Spielberg produzierten Actionfilm nicht nachdenkt, wird weit weniger enttäuscht -- denn ein nachvollziehbarer Paranoia- und Verschwörungsthriller à la "Staatsfeind Nr. 1" ist "Eagle Eye" bei weitem nicht. Im Gegenteil: Den Drehbuchautoren sind wohl die Pferde durchgegangen bei all den Möglichkeiten, die die offenkundige Drahtzieherin in Sachen Überwachung und Manipulation über das Internet, Handys, ja sogar Stromleitungen hat. Allein deshalb kommt in "Eagle Eye" selten dasselbe Gefühl der Bedrohung auf, wie das noch bei der Jagd auf Will Smith der Fall war -- zumal der Zuschauer schneller als die Helden durchschaut, wer der Bösewicht ist. Den Höhepunkt der Unlogik erreicht die Hatz ausgerechnet im Finale, wo man sich anschließend nur denkt: "Warum nicht gleich so?" Nicht falsch verstehen: "Eagle Eye" ist beileibe kein schlechter Film. Als Unterhaltungskost taugt er ausgesprochen gut, denn die Jagd nach dem wie immer überzeugenden Shia LaBeouf ("Transformers", "Indiana Jones 4") ist temporeich und spannend, die beiden großen Actionszenen dürften den "Blues Brothers"-Rekord in Sachen demolierter Streifenwagen um Längen toppen, und die Effekte gehen ebenfalls in Ordnung. Ein launiges Stück Popcorn-Kino, nicht wirklich innovativ, aber sprichwörtlich abendfüllend.Labels: Filme
spielt gerade: Call of Duty 5, Fallout 3, Dead Space
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Ich verstehe ja, wenn die neue (oder eigentlich gar nicht mehr so neue) deutsche Rechtschreibung den einen oder anderen verwirrt. Mir zum Beispiel will es nicht in den Kopf, dass man das französische Wort "Portrait" seit der Reform "Porträt" schreibt. Ok, es mag erstmal einleuchtend klingen, dass das der Lautsprache, also der gesprochenen Sprache, eher entspricht als beim Original. Was zum Geier aber macht dann das "t" noch in der... ähm, überarbeiteten Variante? Immerhin spricht man das ja gar nicht aus. Dasselbe Dilemma beim "Ketchup", Verzeihung, "Ketschup". Wenn man die leckere Tomatensoße schon eindeutschen will, warum steht dann da immer noch das "u" anstelle des eigentlich hingehörenden "a"? Bizarr.
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Gestern war ich in der Maximilianstraße "shoppen". Für alle Nicht-Ansässigen: Das ist sozusagen die 5th Avenue von München. Sämtliche teuren Marken sind hier vertreten -- von Dior bis Rolex, von Armani bis Hugo Boss. Bei letzterem wollte ich mich nach einem neuen Anzug umsehen. Der kürzliche Besuch des Outlet-Paradieses in Metzingen bei Reutlingen war aus Mangel an schicken Nadelstreifen-Suits nämlich spektakulär gescheitert. Doch wenn man in einer Straße diesen Formats einkaufen geht, befindet man sich in einem seltsamen Paralleluniversum. Pelzmantel- und Miniköter-tragende Operndiven, ignorante SLR-Fahrer, aufgetakelte Paris-Hilton-Kopien -- hier trifft sich alles, was Geld hat. Kein Wunder, dass deshalb nirgendwo an den Anzügen, nicht mal an den Boxershorts, Preise ausgeschrieben sind. Klar, wer hier einkauft, schaut nicht aufs Geld. Ich allerdings schon. Einen der aalglatt gegeelten und gebügelten Mitarbeiter wollte ich aber dann doch nicht nach einer Auskunft fragen. Nur mit Jeans und T-Shirt bekleidet hätte der mich wahrscheinlich sofort rausgeworfen...
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Wo waren die Zeiten, als man Blätter noch mit einem Rechen und Besen zusammengekehrt hat? Mittlerweile gehört es ja sprichwörtlich zum guten Ton, das Laub mit Laubbläsern durch die Gegend zu pusten. Wobei... Korrektur: mit zu Laubbläsern umfunktionierten Flugzeug-Turbinen. Zumindest, wenn unser Hausmeister mal wieder loslegt. Um 7:00 morgens. An einem Samstag. Geht's noch?
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Wie die Zeit vergeht. Ich war mir sicher, dass mein aktueller PC höchstens zweieinhalb Jahre auf dem Buckel hat. Von wegen -- die Rechnung der Bauteile von einst trägt das Datum "Dezember 2004". Sprich: Mein PC geht demnächst ins fünfte Jahr. Es wird also langsam mal Zeit für einen neuen. Nachteil: Die Kreditkarte glüht...
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Übung macht den Meister, heißt es. Und irgendwann sind Hendrik (rechts) und ich (links) in der Lage, auch das hier zu spielen:Labels: Spiele
Im Kino hatte ich "The Happening" wegen durchweg katastrophaler Kritiken ignoriert. Auf der jüngst erschienenen DVD musste Shyamalans neuestes Werk dennoch mal getestet werden -- immerhin stammt von dem Mann auch "The Sixth Sense". Doch das scheint lange her, denn seit dem ebenso hervorragend geschriebenen wie inszenierten Grusler von 1999 geht's mit Shyamalans Filmen steilst bergab. "Unbreakable" war zwar ok, aber ein Plagiat, "Signs" recht spannend, aber auch recht ideenarm. "The Village"? Erschreckend unerschreckend. Und über "Lady in the Water" werden wohl selbst die Mitwirkenden lieber den Mantel des Schweigens breiten wollen.Labels: Filme
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Jedes Jahr rege ich mich im Oktober und November über dieselbe Sache auf: Warum müssen Spielehersteller all ihre Blockbuster zu Weihnachten rausbringen? Als Hendrik und ich mal kurz überschlagen haben, sind wir locker auf zehn Must-Have-Titel gekommen. 10 x 50-60 Euro. Theoretisch. Aber kann man "Rock Band 2" ignorieren? "Fallout 3"? "Call of Duty: World at War"? "Mirror's Edge"? Das wieder fantastische "Tomb Raider"? "Left 4 Dead"? Oder "Prince of Persia"? Dabei will ich auch im Frühling neue Spiele zocken. Ich will im Herbst neue Spiele zocken. Sogar auch gern mal im Sommer. So wie ich auch im Sommer gern ins Kino gehe. Dort bekommt man wenigstens auch bei 30 Grad im Schatten große Titel zu sehen.
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