Montag, Dezember 31, 2007

Rutschbahn

Yoa, dann rutscht mal alle gut. Also ins Jahr 2008. Nicht auf dem Eis. Wir sehen uns auf der anderen Seite...

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Samstag, Dezember 29, 2007

Ballerburg

Ich plädiere für einen Verkauf von Feuerwerkskörpern frühestens zum 31. Dezember. Dann, wenn man sie auch wirklich braucht. Verständlich, dass die Händler dann austicken würden. Es ist kaum wahrscheinlich, dass die Deutschen die alljährlichen 100 Millionen Euro für Raketen und Kracher an nur einem Tag ausgeben, aber: Verdammt nochmal! Ich will nicht schon eine halbe Woche vor Sylvester jeden Morgen um halb 9 aus dem Bett geböllert werden!

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Freitag, Dezember 28, 2007

Deutsch-Österreichische Freundschaft

"Meister. Warum heißen 'Deutschländer' eigentlich 'Deutschländer'?"
"Na, weil da von deutschen Würsten das Beste drin ist. Die sind knackig wie 'Wiener', würzig wie..."

Geht's nur mir so oder ist der Autor der Meika-Werbung in Sachen Geographie tatsächlich etwas unbedarft an die Sache rangegangen?

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Mittwoch, Dezember 26, 2007

Das große Fressen

Jedes Jahr dasselbe: erster Weihnachtsfeiertag in einem gutbürgerlichen, schwäbischen Restaurant. Die komplette Großfamilie ist anwesend, alle mit hungrigen Mägen. Noch. Denn in besagtem Restaurant gibt es die Beilagen (also Pommes, Spätzle, Soße und Gemüse) im sogenannten Refill, also ständig aufgefüllt für umme. Und wenn 20 Schwaben zu einem Pauschalpreis essen können, werden keine Gefangenen gemacht. Problem: Der schwere Bauch wird anschließend zur Großmutter gekarrt, wo es Tiramisu und Torten zum Nachtisch gibt. Da hilft auch extrastarker Kaffee und der anschließende Spaziergang durch's Dorf nicht. Während man also den halben Tag damit beschäftigt ist, sich auf's Verdauen zu konzentrieren, geht das Debakel weiter -- Abendessen: Salat, überbackende Brote mit reichlich Schinken, Sahne und Käse. Vorsatz für das nächste Jahr: regen Gebrauch vom Rad und der Dauerkarte des Olympiabades machen -- irgendwie muss der Kalorien-Overkill bekämpft werden...

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Montag, Dezember 24, 2007

Merry X-Mas

Es ist soweit: Weihnachten 2007 steht vor der Tür. Allen Besuchern meines Blogs, seien sie Gelegenheitstäter oder tägliche Vorbeischauer, möchte ich hiermit herzlich "Frohe Weihnachten" wünschen. Genießt die Zeit mit der Familie, lasst euch reichlich beschenken und esst nicht zuviel.

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Sonntag, Dezember 23, 2007

Last Christmas

Wenn man sich vornimmt, die ersten, äh.. letzten Weihnachtsgeschenke am 23. Dezember einzukaufen, besagtes Datum aber auf einen Sonntag fällt, ist das zugegebenermaßen etwas ärgerlich. Bin gespannt wie viele Leute morgen ebenfalls hektisch durch die Läden rennen, wo die an Heilig Abend doch meist schon um die Nachmittagszeit dicht machen.

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Freitag, Dezember 21, 2007

Blockbuster-Ausverkauf

Erstaunlich: Für nächstes Jahr sind kaum Kino-Blockbuster angekündigt. Schwer zu glauben, angesichts der Flut an 200- bis 300-Millionen-Dollar-Produktionen des vergangenen Jahres. "Spiderman 3", "Transformers", "Superman Returns", ein "Fluch der Karibik"-Streifen, der nicht nur am "Ende der Welt" war.

Stattdessen scheint sich Hollywood 2008 aufs Erzählen zu besinnen. Im fabulös besetzten Kostümdrama "The other boleyn girl" kämpfen Scarlett Johansson und Natalie Portman um den britischen König Heinrich VIII (Eric Bana), Baz Luhrmann erzählt in seinem ersten Film seit "Moulin Rouge" von zwei australischen Outback-Pionieren (Hugh Jackman & Nicole Kidman) während des zweiten Weltkriegs, und Cate Blanchet, Richard Gere, Heath Ledger, Christian Bale und Julianne Moore spielen die Rock-Legende Bob Dylan jeweils auf ihre Weise in "I'm not there".

Und es gibt noch mehr: Visionär Tim Burton ("Sleepy Hollow") schickt seinen Stammschauspieler Johnny Depp als mordernden Sonderling durch das London des 19. Jahrhunderts, die Leinwandgiganten Robert De Niro und Al Pacino sind in "Righteous Kill" gemeinsam einem cleveren Serienkiller auf der Spur, und Viggo "Aragorn" Mortensen schlägt sich in "Good" als Literaturprofessor durch die Wirren Nazi-Deutschlands.

Apropos Geschichte: Einmal mehr setzt Hollywood auf die Inszenierung berühmter Persönlichkeiten. Oscar-Preisträger Benicio Del Toro spielt den kubanischen Revolutionär Che Guevara in "The Argentine", Guy Pierce ("Memento") den Entfesslungskünstler Harry Houdini in "Death defying acts" und nicht zu vergessen Tom Cruise den Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg in "Walküre".

Allerdings, und das lässt mich noch an das Gute... äh, Böse in Hollywood glauben: Es wird trotzdem Popcorn-Kino geben: "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" (was für ein Titel!), "Die Mumie 3" mit Jet Li als Bösewicht, gleich zwei neue "Saw"-Splattereien, der 22. Bond, Rambo 4, Star Trek 11 vom "Lost"-Erfinder J.J. Abrams, die "Batman Begins"-Fortsetzung "The Dark Knight" (yeha!), "Hellboy 2", Pixars neuester Streich "Wall-E" und "10.000 BC" von Roland Emmerich.

Man darf gespannt sein...

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Donnerstag, Dezember 20, 2007

Eingabe-Error

Normale Controller, "Guitar Hero 2 + 3" und jetzt das Filmquiz "Scene It!" -- der Overkill an spezieller Peripherie für Xbox-Spiele nimmt langsam echt überhand. Ich weiß schon gar nicht mehr, wo hin mit all dem Kram. Bald müssen Schubladen her, auf denen das gewünschte Spiel steht und in denen die jeweiligen Eingabegeräte auf ihren Einsatz warten. Wie wird das erst, wenn "Rock Band" im Frühling erscheint? Mikrophon, Schlagzeug und zwei weitere Gitarren... meine Güte...

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Dienstag, Dezember 18, 2007

iWerbung

Werbung kurz vor Weihnachten ist ja echt nicht auszuhalten. Schön deshalb, dass Apple mit dem Spot zum iPhone meiner Meinung nach alles richtig macht: pointierte Produktpräsentation ohne unnötigen Schnickschnack -- auf's Nötigste reduziert und so in Szene gesetzt, dass jeder noch so Technikfremde kapiert, was das Ding kann. Keine nervige Musik, keine süßäugigen Kinder, keine pseudo-niedlichen Tiere -- nur das iPhone. Man möchte es gleich erwerben. Ganz ohne Mediamarkts "Das kauf ich euch ab..."

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Samstag, Dezember 15, 2007

Rückblickend

Zurzeit wird man ja fast erschlagen von Rückblicken auf das vergangene Jahr. Eine Chronik hier, ein Best of dort. Irre, was alles so passiert ist. Ich liste jetzt auch mal auf, fies gefiltert, rein subjektiv und grob aus der Erinnerung zusammengesammelt.

Januar: Gipfeltreffen zum angekündigten Klima-Kollaps. Ob die Welt aufwacht? Na immerhin hat ProSieben kürzlich das Licht ausgemacht.
Februar: Florian Henckel von Donnersmarck gewinnt den Oscar für seinen deutschen Film "Das Leben der Anderen". Zu recht. Achja, und Handball-Weltmeister sind wir auch. Interessiert nur keinen...
März: Knut! Und die Rente mit 67.
April: An der Virginia-Tech-Universität erschießt ein Student aus Südkorea 32 seiner Kommilitonen und Professoren. Waren wahrscheinlich die "Killerspiele".
Mai: Erstaunlich ereignisloser Monat. Überspringen.
Juni: Mal wieder schaut die Welt mit ängstlichem Auge auf den G8-Gipfel. Nicht, weil ein Terroranschlag drohen könnte, sondern weil sich so viele komische Politiker auf einem Haufen treffen.
Juli: Tour de France-Fahrer überbieten sich gegenseitig mit ihrer Doping-Dosis. Und den Tränen bei der anschließenden Pressekonferenz.
August: Das gabs zwar in fast jedem Monat -- aber: Gammelfleisch.
September: Wir sind Fußball-Weltmeister. Zumindest die Frauen. Hat wie bei den Handballern auch kaum jemanden interessiert.
Oktober: Der Beginn der Bahnstreiks. Und das VW-Gesetz ist am Ende.
November: Schon wieder ein Amoklauf. Diesmal in Finnland. Warum mir solche Dinge besonders im Gedächtnis haften? Wegen der garantiert folgenden populistischen Anti-Spiele-Berichterstattung.
Dezember: Ich schreibe über die vergangenen elf Monate...

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Donnerstag, Dezember 13, 2007

Feier-Tag

Schon vor etwas längerer Zeit ist irgendwo in den oberen Stockwerken unseres Verlagsgebäudes entschieden worden, dass Firmenveranstaltungen wie etwa die Weihnachtsfeier immer Donnerstags stattfinden. Wahrscheinlich, weil die GameStar-Redaktion zu viel saufen würde, fänden solche Events an einem Freitag, also kurz vor'm Wochenende, statt. Resultat dieses großartigen Plans: Man säuft donnerstags und macht tags darauf Urlaub, weshalb dem Verlag sogar ein Arbeitstag flöten geht. Blöd allerdings, wenn das Weihnachtsfest wie heute auf dem zweitletzten Abgabetag des kommenden Heftes liegt und man morgen früh frisch, munter und am besten hochmotiviert im Büro erscheinen sollte.

Verdammt!

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Mittwoch, Dezember 12, 2007

W00t, äh... Wut

Gerade im Internet entdeckt:

"USA: Ausruf "w00t" zum Wort des Jahres gewählt"
Der Merriam-Webster Verlag, der das führende US-Wörterbuch heraus gibt, hat das Wort "w00t" zum Wort des Jahres ernannt. Es wird vor allem von jungen Leuten verwendet, die es bei ihrer Kommunikation über Instant-Messenger und in Online-Spielen wie World of Warcraft nutzen. Merriam-Webster setzt es mit dem Ausruf "yay" gleich.
"w00t" ist nach Angaben der Wörterbuchautoren eine Art freudiger Ausruf. Der Verlag hatte zu einer Online-Abstimmung aufgerufen, bei der über 20 Begriffe abgestimmt wurde, die besonders häufig angefragt werden. Auf dem zweiten Platz landete der Begriff "Facebook" - der Name des derzeit wohl bekanntesten Sozialen Netzwerks.

Letztes Jahr schon wurde "googlen" in den Duden aufgenommen, jetzt wählen die Amis einen 1337-Ausdruck zum Wort des Jahres. Mit der Sprache geht es langsam aber sicher bergab...

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Montag, Dezember 10, 2007

Egogooglen

Es ist manchmal echt bizarr, was man so findet, wenn man seinen eigenen Namen in Google eintippt. Wobei die Ergebnisse bei mir drastisch von der Norm abweichen, wenn man "Matschijewsky" am Ende zum Beispiel mit einem "i" schreibt. Die besten Ergebnisse zu meinem aktuellen Egotrip durch das World Wide Web:

- ein Leser erwischt uns Redakteure auf der Games Convention
- motzende Leute über Wertungen zu Spielen, die schon damals keinen Menschen intressiert haben
- ein schöner Text über die Halbwertszeit von Online-Rollenspielen von dem jetzt-Magazin der Süddeutschen Zeitung
- meine Artikel zu Tomb Raider Legend und Anniversary auf Polnisch und Französisch. Wer macht denn so was??
- netter Bericht über den Beruf des Spieleredakteurs
- Und zu guter Letzt: Nachnamen-Bashing

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Sonntag, Dezember 09, 2007

Zum Haare raufen

Über Konkurrenzhefte zu lästern, ist ja zugegebenermaßen recht unfein und gehört sich einfach nicht. Deshalb tue ich das hier ganz privat und nicht als GameStar-Redakteur. Aber dieser Cover-Ausschnitt eines nicht näher genannten deutschen Spiele-Magazins ist einfach zu lustig und zu absurd, um unkommentiert in den Kioskregalen zu versauern.




Na Kane, du bösester aller bösen Strategie-Bösewichte: Was sagst du mit deiner langen, grauen Mähne so dazu?

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Samstag, Dezember 08, 2007

Umnachtete Nachbarn

Sehr geehrter Herr Nachbar,
schön, dass Sie Ihr Fahrrad immer neben statt in den Ständer stellen und es deshalb bei jeder kleinen Brise umfällt. Allein in der letzten Woche ist das drei Mal passiert. Dabei blockiert es nicht nur mehrere Parkplätze, sondern hat bislang jedes Mal mein eigenes Fahrrad in Mitleidenschaft gezogen.
Mag sein, dass Ihnen die Schäden an Ihrem garantiert dreimal so teuren Fahrrad egal sind. Dass ich dank des letzten Zusammenstoßes aber auf einer komplett abgebrochenen Lichtanlage sitzen bleibe, stimmt mich zugegebenermaßen äußerst böse. Wie wäre es mal mit dem intelligenten Gedanken, den Fahrradständer für das zu nutzen, wofür er da ist!!!
Mit gar nicht so freundlichen Grüßen,
D. Matschijewsky

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Dienstag, Dezember 04, 2007

Weisse Bescheid...

Eine Taxifahrt durch Köln kann ungemein unterhaltsam sein. Zumindest wenn sich der Fahrer durch seinen breiten rheinischen Dialekt so anhört wie Hape Kerkeling alias Horst Schlämmer.

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Samstag, Dezember 01, 2007

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